Projektberichte

Drei Häuser, eine Wärmequelle: 30 Absorber für eine Hausgruppe in Schliersee

Ein sanierter Altbau und zwei Neubauten am Schliersee, zusammen 780 Quadratmeter Wohnfläche. Statt einer Tiefenbohrung liegt die Wärmequelle in 1,50 Metern Tiefe: 30 terrathech Erdwärmeabsorber auf knapp 300 Quadratmetern Gelände, verlegt vom Servicepartner Consulting Janssen.

Drei Häuser, eine Wärmequelle: 30 Absorber für eine Hausgruppe in Schliersee
Die Wärmequelle liegt im Garten: das Absorberfeld der Hausgruppe am Schliersee. Foto: Consulting Janssen.

Drei Gebäude, ein Energiekonzept

Am Schliersee wurde ein Altbau saniert, daneben entstanden zwei Neubauten. Zusammen sind das 780 Quadratmeter Wohnfläche, alle drei Häuser heizen über Fußbodenheizung. Die Wärme liefert eine zentrale Sole/Wasser-Wärmepumpe mit 26 Kilowatt Leistung.

Ihre Wärmequelle liegt im Garten: 30 terrathech Erdwärmeabsorber auf knapp 300 Quadratmetern Geländefläche, verlegt in 1,50 Metern Tiefe. Umgesetzt hat das Projekt unser Servicepartner Consulting Janssen, in enger Absprache mit dem Bauherrn.

Projekt im Überblick

  • Projekt: Hausgruppe in Schliersee, sanierter Altbau plus zwei Neubauten
  • Wohnfläche: 780 m², beheizt über Fußbodenheizung
  • Wärmepumpe: zentrale Sole/Wasser-Wärmepumpe, 26 kW
  • Wärmequelle: 30 terrathech Erdwärmeabsorber auf knapp 300 m² Gelände
  • Installationstiefe: 1,50 m, Anschluss per Plug & Play
  • Ausführung: Consulting Janssen GmbH

Warum genau 30 Absorber?

Die Zahl ist kein Schätzwert, sondern Ergebnis der Systemauslegung. Drei Faktoren haben sie bestimmt: die Höhenlage des Grundstücks über Normalnull, die Bodenbeschaffenheit vor Ort und die Komfortwünsche des Bauherrn. Je nach Bodenqualität entzieht ein einzelner Absorber dem Erdreich zwischen 800 und 1.200 Watt.

Die Auslegung entscheidet. Boden, Höhenlage und Komfort bestimmen die Zahl der Absorber, nicht der Katalog.

3

Gebäude

780

m² Wohnfläche

30

Absorber

26

kW Wärmepumpe

Rohr im Rohr: die Technik dahinter

Jeder terrathech Erdwärmeabsorber besteht aus einem äußeren PE-Rohr von 5.950 Millimetern Länge und 315 Millimetern Durchmesser. Innen fasst er 367 Liter einer Wasser-Salz-Lösung, die den Gefrierpunkt um bis zu 3 Grad absenkt. Das große Volumen macht den Absorber zugleich zum Speicher: 2 Kilowattstunden speichert er direkt, bis zu 8 weitere Kilowattstunden kommen als latente Wärme hinzu, wenn das umgebende Erdreich gefriert.

Auf der Baustelle zählt etwas anderes: Die Absorber kommen anschlussfertig an, werden in 1,50 Metern Tiefe verlegt und per Plug & Play angeschlossen. Den Aushub übernimmt der Tiefbauer, keine Bohrfirma, keine Wartezeit auf ein Bohrgerät.

Verlegung der ersten Absorber in der Baugrube in Schliersee
Verlegung in 1,50 Metern Tiefe: Den Aushub übernimmt der Tiefbauer.Foto: Consulting Janssen.
Verrohrtes Absorberfeld mit Soleleitungen in Schliersee
Das verrohrte Feld: 30 Absorber, angeschlossen per Plug & Play.Foto: Consulting Janssen.
Verteiler mit angeschlossenen Soleleitungen
Der Verteiler bündelt die Soleleitungen der Absorberkreise.Foto: Consulting Janssen.
Technikraum mit Anbindung der Wärmequelle
Im Technikraum laufen die Leitungen der Wärmequelle zusammen.Foto: Consulting Janssen.

Kühlen wäre auch gegangen

Das System kann im Sommer auch passiv kühlen. Dabei wandert Wärme aus den Räumen zurück ins Erdreich und regeneriert die Quelle für die nächste Heizsaison. Der Bauherr in Schliersee hat auf diese Option verzichtet, das Feld ist allein für den Heizbetrieb ausgelegt.

Passt das auch auf Ihr Grundstück?

Ob Neubau, Sanierung oder Hausgruppe: Wir prüfen, ob der terrathech Erdwärmeabsorber als Wärmequelle für Ihre Wärmepumpe in Frage kommt.

Oder direkt anrufen: 02129 5653955

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