Dimensionierung und
Planungshilfe

Die Daten der nachstehenden Tabelle dienen nur als Planungshilfe und können die Wärmebedarfsberechnung eines Fachplaners oder Fachbetriebs nicht ersetzen.

Anmerkungen

  • Die Angaben gelten ohne Warmwasserbereitung für Gebäudeausführungen nach der Wärmeschutzverordnung (40W/qm).
  • Die Tabellenwerte basieren auf den Bedingungen B0/W35 in Verbindung mit einer Warmwasser- Fussboden-Flächenheizung.
  • Bei Passivhäusern mit 15 W/qm halbiert sich der Leistungsbedarf.
  • Bei Neubauten im Gebäudebestand rechnet man mit 60W/qm.
  • Gebäude im Bestand bedürfen einer Wärmebedarfsberechnung.
  • Die Leistungsangaben gelten für normale Bodenverhältnisse.
  • Deutschland ist unterteilt in 15 Klimazonen, was in der Wärmebedarfsberechnung bereits berücksichtig ist, sich jedoch auf die Temperatur im Erdreich auswirken kann, beispielsweise in der Klimazone 6:Bad Marienberg, 8: Braunlage, 9: Chemnitz, 11: Fichtelberg, 13; Passau u.a.

Optionale Warmwasser-bereitung

Bei zusätzlicher Warmwasserbereitung durch den terrathech-Waterkotte Erdwärmeabsorber ist der Leistungsbedarf um 20% zu erhöhen.

Informationen zur Ausführung der Wärmepumpen-Heizung

Bei Nutzung von Erdenergie erfolgt die Leistungsregelung durch taktenden Betrieb. Der taktende Betrieb hat keine negativen Einflüsse weder auf die Lebenserwartung der Wärmepumpe noch auf deren Effizienz ganz im Gegensatz zur herkömmlichen Brennstoffheizung, bei welcher die energetischen Verluste infolge taktendem Betrieb steigen.
Zur Erzielung einer hohen Wirtschaftlichkeit bedürfen Wärmepumpen-Heizungen einer Fussboden-Flächenheizung, dimensioniert für die Bedingungen 35 °C /30°C.

Die optimale Wärmepumpenregelung schaltet die Wärmepumpe bei Erreichen der sogenannten Heizgrenze ein und verändert die Temperatur im Heizungskreislauf in Abhängigkeit der Aussentemperatur. Dazu dient üblicherweise ein Aussentemperatur-Sensor (darf nicht durch Sonneneinstrahlung beeinflusst werden) und ein Temperatur-Sensor im Heizungsrücklauf.

Nach DIN 4108 T6 gilt für Deutschland eine Aussentemperatur von +15°C als Heizgrenze, für Liechtenstein, Österreich und die Schweiz gelten +12°C. In allen Fällen gilt eine Raumtemperatur von +20°C als Heizgrenze.

Einzelraumregelungen müssen optimal auf das Heizungssystem abgestimmt werden. Sie sollten keine Erhöhung der Heizungsvorlauftemperatur bewirken, was leider oft der Fall ist. Eine nicht fachgerecht integrierte Einzelraumregelung führt zu hohen Vorlauftemperaturen und vermindert dadurch den Wirkungsgrad und die Leistung der Wärmepumpe. Bereits eine Temperaturerhöhung um 1 Grad bewirkt einen Anstieg im Energiebedarf von etwa 2,2%.

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